Social Work Science Day 2019

InNovationen in der Sozialen Arbeit

Donnerstag, 9. Mai 2019 | FH St. Pölten


„Bei Innovationen denken die meisten Menschen an Technik und Wirtschaft. Aber die Gesellschaft braucht auch soziale Innovationen“

Johannes Pflegerl | Leiter Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung

Themenschwerpunkt

Wer von Innovationen spricht, denkt dabei meist an neue Ideen und Produkte, die es zuvor noch nicht gab. Vor allem technische Innovationen werden als Notwendigkeit betrachtet, um wirtschaftliche Dynamik und Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Auch im Bereich der Sozialen Arbeit liegt der Ruf nach Innovationen seit einiger Zeit im Trend. Gemeint sind in diesem Kontext etwa neue Themenstellungen, die aufgegriffen werden, neue Problemlösungsstrategien, neue methodische Herangehensweisen, neue Angebote oder auch neue Zielgruppen, denen man sich zuwendet.

Dabei stellt sich die Frage, ob es sich bei Innovation im Kontext der Sozialen Arbeit immer um Neuerungen handeln muss und soll. Sind es nicht häufig Adaptionen und veränderte Rahmungen von bereits Bestehendem, die gefragt sind und entwickelt werden? Und ist das Althergebrachte für die neue Herausforderung die Innovation?

Am Social Work Science Day wird der Frage nachgegangen, was unter Innovation in der Sozialen Arbeit zu verstehen ist, ob jede Innovation „neu“ sein muss und inwieweit auch über Exnovation, also die Überprüfung und mögliche Abschaffung von Altem, nachgedacht werden soll. Davon ausgehend wird in Workshops anhand aktueller Lehrforschungsprojekte diskutiert, welche innovativen Aspekte und Fragen in diesen Projekten sichtbar wurden und welche – mehr oder weniger „neuen“ – Ideen sinnvoll und notwendig scheinen.


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